Willkommen zum wahrscheinlich ernüchterndsten und empowernsten Quartettspiel des urbanen Universums, wo feministische Perspektiven der Stadt auf sexistische Strukturen treffen, solidarische Schwesternschaft auf paternalistische Planung!
Überall um uns wird mit männlichem Maßstab gemessen. Das urbane Patriarchat ist in städtischen Stein gemeißelt, in an Wolken kratzenden Architekturen gegossen, bestimmt das Bauen. Es ist in Grundrisse geschrieben, klammert sich stadtentwicklerisch an das Ideal einer kapitalistischen Kernfamilie, die es so kaum mehr gibt.

In 26 Karten spielen wir Ideen einer feministischen Stadt durch, decken männliche Machtmechanismen auf, unterziehen Lefebvres Idee von heterogener Urbanität einem Realitätscheck, canceln kollaborativ die Schachzüge der unternehmerischen Stadt. Verbündet Euch kooperativ gegen repressive Regeln, tretet in Aktion gegen die Aussichtslosigkeit, zockt unterdrückende Zwänge ab! Die Stadt für alle steht auf dem Spiel. Euer Endgegner: Das urbane Patriachat!
Dabei könnt Ihr nicht nur (kontaktlos) Karmapunkte sammeln, sondern entwickelt, ganz nebenbei, einen feministischen Werkzeugkasten für jede Gender-Grundsatzdiskussion. We (don’t) play!



Endgegner? Patriarchiat! - Feministische Perspektiven auf Stadt
Ein Quartettspiel von Charlotte Niewerth, Juliane Bötel und Maja-Lee Voigt
#Regeln

Alle Karten werden gemischt und
gleichmäßig an alle verteilt. Jede*r
Spielende hält den Kartenstapel,
sodass nur sie*er selbst die obsterste
Karte sehen kann.
Die*der Beginnende sucht sich
eine beliebige Kategorie auf der
Karte aus und nennt die Angabe
hinter dieser. Die Mitspieler*innen
vergleichen die jeweiligen Werte auf
ihren Karten. Der von Euch definierte
„beste“ Wert gewinnt und die* der Gewinner*in erhält die Karte
der Mitspieler*innen. Sie*er legt
diese unter ihren*seinen Kartenstapel.
Wer alle Karten verloren hat, scheidet
aus. Es gewinnt, wer alle Karten
gewinnt und als Letzte*r verbleibt.

Besonderheit der Aktionskarten:
Bei diesen sind alle Spieler*innen
aufgefordert mitzumachen, zu diskutieren,
zu spielen, zu zeichnen,
Raum zu nehmen oder zu träumen.
Die Bezeichnung „Frau“ soll im Folgenden
alle Menschen einbeziehen,
die sich als Frau verstehen. Das umfasst
cis Frauen, trans Frauen, intersex oder
nicht-binäre Menschen, die sich in
der Beschreibung „Frau“ wiederfinden.
We (don’t) play - we revolutionize!
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